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Diagnose > Sonographie

Sonographie

Die konventionelle Diagnostik durch Ultraschall (Sonographie/ Sonografie, Abk.: Sono) dient zur Abklärung von Erkrankungen oder dem Verdacht auf Erkrankungen der Organe des Bauchraumes. Mit modernsten, hochauflösenden Geräten können die Organe des Bauchraumes wie Leber, Gallenblase, Gallenwege, Milz, Lymphknoten, Magen, Dünn- und Dickdarm und die Organe des Hinterbauchraumes (Retroperitoneum) wie Bauchspeicheldrüse, Nieren, ableitende Harnwege, Lymphknoten und die entsprechenden Blutgefäße dargestellt und so gut wie mit keinem anderen bildgebenden Verfahren beurteilt werden. Spezielle Techniken wie die Farbdopplersonographie und Kontrastmittelverstärkte Ultraschalldiagnostik verbessern dabei die diagnostischen Möglichkeiten.

 

Neben dem für den Gastroenterologen wichtigsten Bereich im Bauch- und Hinterbauchraum ist mit der Methode auch eine hervorragende Beurteilbarkeit von Weichteilen, der Schilddrüse, der intraabdominellen und der peripheren Gefäße sowie der hirnzuführenden und intracraniellen Gefäße (Arterien und Venen) und von Herz und Lunge und insbesondere der Pleura möglich und auch für den Internist-Gastroenterologen wichtig. Alle diese Ultraschalltechniken sind im Vorsorgezentrum Dr. Albert Eimiller etabliert.

 

Die Qualität der Ultraschalldiagnostik ist von der Qualität des Gerätes (in der Praxisklinik wird mit dem höchstauflösenden Gerät von Siemens-Acuson, dem Sequoia gearbeitet) und der Erfahrung des Untersuchers abhängig. Dr. Albert Eimiller war während seiner gesamten Oberarztzeit für die Ausbildung der Assistenten der Klinik in den Ultraschalltechniken verantwortlich, außerdem hat er die Ultraschallkurse am Klinikum Ingolstadt geleitet und die Ingolstädter Doppler-Symposien initiiert und aufgebaut. 

 

Ein besonderer Vorteil der Ultraschalldiagnostik ist, dass diese Technik für die Patienten unschädlich ist und dass funktionelle Untersuchungen auch bei Bewegung durchgeführt werden können, was bei statischen Untersuchungen wie CT und Kernspin nicht möglich ist. Wobei beim CT die riesige Strahlenbelastung zu berücksichtigen ist (derzeit die höchste Strahlenbelastung der Menschheit!).


Die interventionelle Sonographie ist die ultraschallgezielte Entnahme von Gewebeproben aus den oben genannten Organen, sowie Entlastungspunktionen und perkutane Einlage von Drainagen.


Die Komplikationsrate dabei liegt in der Größenordnung von 0,5 Prozent. Diese Eingriffe werden unter lokaler Betäubung durchgeführt. Durch sonographisch gezielte Gewebeentnahme kann in vielen Fällen ein rascherer Weg zur Diagnosefindung beschritten werden als durch aufwendige und umfangreiche andere Bildgebungsverfahren.


Mehr Informationen zur Vorsorge: Magen, Hepatologische Vorsorge


Mehr Informationen zur Therapie: Hepatologische Therapie